Die LagerApp ist nicht entstanden, weil ich eine App bauen wollte. Sie ist entstanden, weil mir irgendwann klar wurde: Ich habe kein Platzproblem – ich habe ein Überblicksproblem.
Zwei Gefriertruhen à 300 Liter, ein TK-Schrank, eine Einbaufroste, ein Kühlschrank und eine Speisekammer mit vier Regalen. Klingt organisiert? War es aber nicht.
Als ich eine Truhe komplett ausgeräumt habe, kam die Realität ans Licht: Paprikastreifen gleich mehrfach, Hähnchenbrust doppelt, und trotzdem standen genau diese Dinge wieder und wieder auf dem Einkaufszettel.
In der Speisekammer dasselbe Spiel: Thunfisch in mehreren Fächern, Gurkengläser doppelt und dreifach, Pfefferkörner gleich zweimal ein Kilo. Dafür aber keine Chiliflocken mehr!
Nicht, weil ich unordentlich bin. Sondern weil niemand seinen Warenbestand im Kopf hat und schon gar nicht wenn er MealandPrep/ Vorratshaltung betreibt.
Die entscheidende Frage war:
Wieso weiß ich nicht, was ich besitze – aber jeder Händler weiß genau, was ich kaufen soll? Dann noch die Frage - was koch ich morgen was hab ich denn noch da?
Was nützt mir das beste Angebot im Laden, wenn ich den Artikel zu Hause schon fünfmal habe und er langsam dem Yeti-Kongruenz macht?
Antwort: Es nützt nichts. Es kostet Geld, Zeit und Nerven!
Ich wollte keine Zettel. Keine Aufkleber. Kein Ordnersystem am Regal. Nutzt mir ja auch alles beim Planen und Einkaufen nichts! ICH WOLLTE ES MOBIL. UM JEDER ZEIT DARAUF ZUGREIFEN ZU KÖNNEN‼️
Ich wollte es mobil, einfach, immer dabei – online, in der Hosentasche.
Ein System, das mir zeigt, was da ist, undwas fehlt.
So entstand die LagerApp. Nicht aus Business-Ehrgeiz, sondern aus einem simplen Gedanken:
Wenn ich mein Lager kenne, spare ich Geld, Zeit und Nerven – ganz automatisch.
Das ist keine Vision. Das ist Alltag.
Und genau deshalb funktioniert es.